Interkulturelle Kompetenz in der Schule

Pressemitteilung vom 14.11.2012

„Den Anderen verstehen lernen“ - unter diesem Motto trafen sich am Wochenende zahlreiche Elternvertreter und Elternvertreterinnen aller Schulformen aus ganz Niedersachsen sowie Mitglieder des Landeselternrates zur jährlichen Elternvertretertagung des Religionspädagogischen Instituts Loccum.

Die Vermittlung interkultureller Kompetenzen ist in einer Gesellschaft, in der Ausländer längst keine Randgruppe mehr sind, wichtiger denn je. Die Heterogenität in Schulklassen sollte als Bereicherung erlebt werden, ein Aufeinanderzugehen, Neugier und Toleranz gehören dazu. Kinder und Jugendliche mit nicht-deutschen Wurzeln sollen gemeinsam mit allen als selbstverständlicher Teil in unserer Gesellschaft leben und lernen können.

Islamischer Religionsunterricht auf Deutsch wurde ebenso diskutiert wie die Frage, ob Religion in der Schule einen Beitrag zum Zusammenleben leisten kann und welche Bedeutung Religion als Träger der kulturellen Werte hat. Dabei wurde von einigen Eltern auch die Frage aufgeworfen, ob Religionsunterricht an Schulen noch zeitgemäß sei oder durch einheitliche Unterrichtskonzepte in Anlehnung an das Unterrichtsfach „Werte und Normen“ ersetzt werden sollte.

Daneben arbeiteten und diskutierten die Elternvertreter/-innen in Workshops zu den Themen Sprachbildung, Elternmitwirkung, Erziehungspartnerschaft und Ganztagsschule.



 


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